Bildungsangebote

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In diesem Bildungsgang werden berufsschulpflichtige Schülerinnen und Schüler aufgenommen, die noch keinen allgemeinbildenden Schulabschluss erreicht und / oder noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben.

"Für Jugendliche ohne Berufsausbildungsverhältnis dauert die Schulpflicht bis zum Ende des Schuljahres, in dem sie das achtzehnte Lebensjahr vollenden." (§ 38 Abs. 3 SchulG)

friseure 8Die Ausbildung im Friseurberuf ist geprägt durch das Zusammenwirken von zwei verschiedenen Lernorten, dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule ( = duales System). Voraussetzung für den Besuch einer Friseur-Fachklasse ist der Abschluss eines Ausbildungsvertrags mit einem ortsansässigen Ausbildungsbetrieb im Friseurhandwerk.

Auszubildende, die vor Vollendung des 21. Lebensjahres eine Berufsausbildung beginnen, sind zum Besuch der Berufsschule verpflichtet. Wer nach Vollendung des 21. Lebensjahres eine Berufsausbildung beginnt, ist zum Besuch der Berufsschule berechtigt, nicht mehr verpflichtet.

Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit einen dem Hauptschulabschluss nach Klasse 9 gleichwertigen Abschluss zu erwerben. Parallel dazu vermitteln wir theoretische und praktische berufsbezogene Kenntnisse, welche Schülerinnen und Schüler auf die Arbeitswelt vorbereiten. Dabei unterstützen wir die Schülerinnen und Schüler beim Erwerb und Ausbau der notwendigen Schlüsselqualifikationen, die beim Übergang zwischen Schule und Beruf eine wichtige Rolle spielen.

friseure 7Die Berufsschule vermittelt in den Fachklassen des dualen Systems die für den Beruf erforderliche berufliche Grund- und Fachbildung in Verbindung mit einer erweiterten Allgemeinbildung. Die Schülerinnen und Schüler sollen durch die Ausbildung zum selbständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren der geforderten Arbeiten sowie zu Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft befähigt werden.

Betrieb und Schule verbindet dabei das Bestreben, die Ausbildungsinhalte praxisbezogen, ganzheitlich und handlungsorientiert zu vermitteln.

Der Ausbildungsgang dauert in der Regel ein Jahr. Er enthält vorwiegend Elemente aus dem Fachbereich Gesundheit / Erziehung und Soziales. Der Fachbereich ist folgendermaßen unterteilt:

- Berufsbezogener Lernbereich (z.B. Mathematik, Englisch, Wirtschafts- und Betriebslehre, Naturwissenschaft, etc.)

- Berufsübergreifender Lernbereich (z.B. Deutsch / Kommunikation, Religionslehre, Politik / Gesellschaftslehre, Sport / Gesundheitsförderung)

- Differenzierungsbereich (z.B. Berufsvorbereitung, Gestaltung)

Praktikum: Ziel des Bildungsganges ist es u.a., dass die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Berufswelt bekommen. Deshalb absolvieren sie neben dem Schulunterricht an drei Tagen pro Woche ein betriebliches Praktikum. Dieses Praktikum umfasst ca. 22 Stunden pro Woche. Sie können sich einen Praktikumsplatz nach eigener Wahl suchen. Die Schülerinnen und Schüler werden intensiv auf das Praktikum vorbereitet und während des Praktikums von Lehrerinnen und Lehrern betreut.

 

Bei Bedarf bietet unser Schulsozialarbeiter, Herr Bandilla, in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften und anderen Einrichtungen lebenspraktische Beratung und Unterstützung an.

Der Ausbildungsgang dauert in der Regel drei Jahre. Der Unterricht wird in Teilzeitform erteilt und umfasst laut „Verordnung über die Ausbildung und Prüfung in den Bildungsgängen des Berufskollegs"" 480 Unterrichtsstunden pro Jahr. Er erstreckt sich auf folgende Bereiche und Fächer:

- Berufsbezogener Lernbereich mit den Bündelungsfächern Pflege und Gestaltung, Farb- und Formveränderung sowie Salon- und Kundenmanagement. Weiterhin wird Wirtschaftslehre- und Betriebslehre unterrichtet

- Berufsübergreifender Lernbereich mit den Fächern Deutsch/Kommunikation, Religionslehre, Sport/Gesundheitsförderung, Politik/Gesellschaftslehre

- Wahlbereich mit Angeboten im Fach Englisch

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Die Berufsausbildung schließt ab mit der Gesellenprüfung vor der Gesellenprüfungskommission der Friseurinnung Mönchengladbach. Die Fotos unten zeigen angehenden Friseurinnen an unserem "Tag der offenen Tür".

Unabhängig davon erwerben Auszubildende in der Berufsschule den Berufsschulabschluss, wenn ihre Leistungen am Ende des Bildungsganges in allen Fächern mindestens „ausreichend" oder in nicht mehr als einem Fach „mangelhaft" sind.

Dieser Berufsschulabschluss ist nach dem Berufskolleggesetz dem „Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss nach Klasse 10" gleichgestellt. Schülerinnen und Schülern wird neben dem Berufsschulabschluss der „Sekundarabschluss I – Fachoberschulreife" zuerkannt, wenn sie eine Berufsschulabschlussnote von mindestens 3,0 erreichen, die Berufsabschlussprüfung bestanden und die für die Fachoberschulreife notwendigen Englischkenntnisse nachgewiesen haben.

Die obere Schulaufsichtsbehörde kann zulassen, dass an die Stelle von Englisch eine andere Fremdsprache tritt (Sprachprüfung).